Theater, Theater – die J2 unterwegs

„Homo faber“ – Ein Bericht über den Theaterbesuch in Heilbronn.

Der Roman „Homo faber“ von Max Frisch feiert dieses Jahr seinen 60. Geburtstag und ist gleichzeitig ein letztes Mal Sternchenthema im Deutschabitur.

Ein Grund, die Geschichte um den Schweizer Ingenieur Walter Faber nicht nur zu lesen, sondern auch im Theater zu sehen. Das dachte sich auch der Deutschkurs der Jahrgangsstufe 2 von Frau Cantarutti und besuchte am Mittwoch den 18.10.2017 eine Vorstellung im Theater Heilbronn.

Auch wenn die Anfahrt durch Staus und rote Ampeln zur Herausforderung wurde und in zwei Fällen mit einem kleinen Sprint durchs Parktreppenhaus endete, schafften es tatsächlich noch alle 18 Schüler pünktlich zum Aufführungsbeginn um 18.00 Uhr.

Die weitgehend von Abiturienten besuchte Inszenierung dauerte 90 Minuten. Das Theaterstück wurde von den Schülerinnen und Schülern überwiegend positiv aufgenommen. Besonders gefallen hat die inhaltliche Nähe zum Roman und die treffende Darstellung der Charaktere.

Durch den ergänzenden Besuch des Theaterstück steht der Deutschklausur am Montag nun nichts mehr im Wege.

Text: Jana Sartorius

„Agnes“ – wie durch eine GFS plötzlich eine ganze Stufe nach Karlsruhe fährt

Die Schüler der J2 beschäftigen sich derzeit intensiv mit den drei Pflichtlektüren für das Abitur 2018. In den Theatern wird dieser Umstand gerne aufgegriffen und so besuchte die ganze Stufe das „Studio“ des Karlsruher Staatstheaters, wo derzeit der Roman „Agnes“ von Peter Stamm inszeniert wird.

Anstoß dieser Reise war die GFS einer Schülerin, deren Aufgabe lautete, einen Theaterbesuch für ihre Mitschüler im Kurs zu organisieren und später noch passend zum Werk Informationen zu präsentieren. Kurzerhand entschlossen sich dann aber die Deutschlehrer der vier Kurse, mit allen 78 Pennälern  früh morgens aufzubrechen, um mit Zug und Bahn ins Badener Land zu reisen.

Auch „Agnes“ wurde in 90 Minuten gegeben. Die Reaktionen auf das Stück waren gespalten. Einerseits erkannten die Schüler einen gewissen Unterhaltungswert und erfreuten sich an der ein oder anderen erfrischenden Szene. Andererseits vermissten manche genauere Übereinstimmungen mit der Textgrundlage, andere fanden die Darstellung der Figuren zu überspitzt.

Zeit, um das Gesehene zu besprechen, hatten die Schüler auf der Rückfahrt genug. Im Unterricht konnten die Eindrücke dann nachbesprochen und eingeordnet werden. 

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