Spannende Wortgefechte beim Schulentscheid von „Jugend debattiert“

Am 08.01.2026 war es wieder so weit: In der Aula fand der Schulentscheid des bundesweiten Wettbewerbs Jugend debattiert statt. Vier Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, die sich zuvor in den jeweiligen Klassenentscheiden ihrer Klasse durchgesetzt hatten, stellten vor den Augen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ihr rhetorisches Können und ihre Argumentationsfähigkeit unter Beweis.

Tom (9a, Pro 1), Leo (9b, Contra 1), David (9c, Pro 2) und Emma (9d, Contra 2) hatten sich gründlich vorbereitet, um im Schulentscheid die vorgegebene Streitfrage „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ zu diskutieren. So präsentierten sie eine spannende Debatte, die nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet wurde. Aufmerksam hörten die unterstützenden Klassen dem Argumentationsgeschick ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu.

Die Jury, bestehend aus Lehrkräften und ehemaligen Teilnehmerinnen, zeigte sich beeindruckt von der fachlichen Kenntnis, dem respektvollen Umgang miteinander sowie der Fähigkeit, auf Gegenargumente einzugehen.

Nach einer längeren Juryberatung konnten sich am Ende Tom und David als Erst- und Zweitplatzierte durchsetzen. Der nächste Schritt ist nun der Regionalentscheid an der Maximilian-Lutz-Realschule in Besigheim. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg und wünschen viel Erfolg für die nächste Wettbewerbsrunde!

Der Wettbewerb Jugend debattiert leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung: Er fördert nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern auch die Fähigkeit, unterschiedliche Standpunkte nachzuvollziehen und sachlich zu vertreten. Der Schulentscheid hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und reflektiert sich unsere Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen können.

Ein herzlicher Dank gilt den Jurorinnen und Juroren, den unterstützenden Lehrkräften, Jakob (J1) für die musikalische Umrahmung und vor allem unseren Debattantinnen und Debattanten!

Text und Foto: N. Fröschle